Eintrag #42: Robin Hartmann
Shownotes
Robin Hartmann hat an der TU Dresden im Bachelor Politikwissenschaft mit dem Nebenfach Philosophie studiert. Für seinen Master ist er dann nach Franken gekommen. An der FAU Erlangen-Nürnberg schrieb er sich für den Master "Medien - Ethik - Religion" ein. Während des Studiums kam er 2014 für ein Praktikum zu max neo. Weitere journalistische Erfahrungen sammelte er unter anderem bei Radio Z und in Papua-Neuguinea. Nach einem Job bei einer Agentur machte er ab 2019 ein Volontariat beim Mitteldeutschen Rundfunk, kurz MDR. Seit fünf Jahren arbeitet Robin nun als Landeskorrespondent in Sachsen. In der Podcastfolge erzählt Robin, warum Radio das richtige Medium für ihn ist und wie es dazu gekommen ist, dass er in Papua-Neuguinea einen Radiosender mitaufgebaut hat. Außerdem erklärt er, warum er unbedingt zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk wollte und wie das Volontariat beim MDR aufgebaut ist.
Abonniert unseren Podcast, damit ihr die nächste Folge nicht verpasst. Euer Feedback gerne per Mail an podcast@maxneo.de. Außerdem findet ihr uns auf Instagram unter @radiomaxneo. max neo ist ein Angebot der MEDIASCHOOL BAYERN, welches die Medienmacher:innen von morgen in den verschiedenen Bereichen wie Radio-, Online- oder Videojournalismus aus- und fortbildet. Habt ihr auch Interesse an einem Praktikum oder einer Mitarbeit? Dann schaut doch mal auf unserer Webseite vorbei: https://www.maxneo.de/
Hier könnt ihr mehr über Robin erfahren: https://www.instagram.com/the_real_robinhartmann/
Transkript anzeigen
00:00:00: Nachdem dieses Auswahlgespräch vorbei war, bin ich erst mal wieder nach Frankfurt zurückgefahren und hab dann auch den Anruf bekommen.
00:00:06: Hartmann!
00:00:07: Ich habe eine gute und schlechte Nachricht.
00:00:09: Die Schlechte ist... Sie haben es nicht geschafft.
00:00:11: Die Gute ist sie sind der erste Nachrücker.
00:00:23: Hallo, schön dass ihr auch wieder bei einer neuen Folge unseres Freunde Buchs dabei seid.
00:00:27: Ich bin Lena Beck und zu Gast ist diesmal Robin Hartmann.
00:00:31: Er ist aktuell Landeskorrespondent in Sachsen beim Mitteldeutschen Rundfunk – kurz MDR.
00:00:37: Nach seiner Schulzeit hat er im Bachelor Politikwissenschaften und im Master Medienetik Religion studiert.
00:00:44: Neben seinem Studium hat der Praktika in den verschiedensten Redaktionen gemacht, unter anderem hier bei Max Neo.
00:00:50: Aber auch im Ausland war er journalistisch unterwegs – zum Beispiel in Papua Neuginia!
00:00:55: In der Podcastfolge erzählt Robin, warum er seinen Studienplatz in Eichstädt spontan abgesagt hat und stattdessen in Dresden studiert hat.
00:01:02: Und wie es dazu gekommen ist, dass er in Papua Neuginnia einen Radiosender mit aufgebaut hat.
00:01:08: Außerdem erklärt er, warum man unbedingt zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk wollte und wie das Volontariat beim MDR aufgebaut ist.
00:01:18: Hallo Robin!
00:01:19: Hallo Lena, schön, dass ich da sein darf.
00:01:21: Schön, dass du da bist.
00:01:22: Du hast auch einen weiten Weg auf dich genommen ne?
00:01:25: Na ja, soweit ist es auch nicht Dresden nach Nürnberg.
00:01:28: Das sind so drei Stunden, das schafft man schon entspannt.
00:01:30: Gerade wenn heute Sonntag da kein Lkw-Verkehr ist.
00:01:33: Da macht man das gerne
00:01:34: mal!
00:01:35: Ja, sehr gut... Wir starten den Podcast immer mit einem kleinen Freundebucheintrag um dich besser kennenzulernen.
00:01:41: Dein Name?
00:01:42: Robin Hartmann
00:01:43: Alter.
00:01:44: Ich bin ... thirty six
00:01:46: Beruf
00:01:47: Ich bin Journalist freier Redakteur.
00:01:49: Dein Arbeitsplatz?
00:01:51: Das Landesfunkhaus in Dresde des MDR.
00:01:54: Vorbild.
00:01:55: Ein Vorbild selber hab ich gar nicht so.
00:01:57: Ich glaub, viele Kollegen oder Menschen von denen ich mir immer kleine Stückchen rauspicke aber ein Vorbild gibt's nicht.
00:02:05: Dein Traumberuf als Kind?
00:02:07: Ich wollte lange Zeit Polizist werden dann Lehrer und dann war eigentlich schon Journalist für Recht- und Ordnungkämpfen vor Leuten präsentieren.
00:02:17: das hat beide verbunden.
00:02:19: Das heißt, wusstest du denn schon während deiner Schulzeit, dass du Journalist werden willst oder war das erst später?
00:02:26: Ich habe relativ um die Appi-Zeit damit mal da schlau gemacht und entschieden, Journalists zu werden.
00:02:35: Also ich bin ins Studium reingegangen mit der Maßgabe, ich möchte Journalist werden... Ja!
00:02:40: Du hast ja dann im Bachelor Politikwissenschaft studiert mit Nebenfachphilosophie an der TU Dresden.
00:02:48: Wieso hast du dich für Politikwissenschaften entschieden?
00:02:51: Naja, das hat quasi eine kleine Vorgeschichte.
00:02:53: Ich bin ... weil ich eben nach der Schulzeit entschieden hab, ich möchte Journalist werden, habe ich mich beworben auf das Bachelorstudium Journalistik bei der Katholischen Universität Eichstedt und die haben ein Vorab-Praktikum verlangt.
00:03:09: Da musste man, weiß nicht ob zwei oder vier oder sechs Wochen Praktika absolvieren.
00:03:15: Und da bin ich bei einer Tageszeitung in Dresden, bei der Morgenpost.
00:03:19: Da hab' ich mich als Praktikant beworben und dort dann das Praktikum absolviert... ...und dort hat mir eigentlich jeder geraten wenn du Journalist werden möchtest studiere alles aus dem Journalismus weil das lernt man dann tatsächlich in der Praxis.
00:03:34: aber viel wichtiger ist dass du ein Fachwissen hast, dass du irgendeine Expertise hast sei es Wirtschaft, sei es Umwelt, sei medizin sei es Politikwissenschaft.
00:03:43: Und dann habe ich quasi, obwohl ich die Zusage aus Eichstädt schon hatte gesagt okay.
00:03:48: Lass mich doch auch nochmal in Dresden schauen.
00:03:50: da gab es Politikwissenschaften.
00:03:51: Ich brauchte noch Nebenfachphilosophie hat er mich dann angesprochen.
00:03:55: und dann hab' ich relativ kurzfristig Eichstedt abgesagt und gesagt ich mache jetzt erstmal drei Jahre Politikwissenschaft nebenher weiter Praktika während des Studiums und dann gucken wir nochmal weiter im Master.
00:04:07: Du kommst, glaube ich auch aus Dresden oder?
00:04:10: Richtig.
00:04:10: Ich bin Dresdner gebürtig.
00:04:12: Das heißt war das dann auch so die Entscheidung für die Heimat?
00:04:15: oder hättet es sich jetzt gar nicht so gestört nach Eistäd zu ziehen?
00:04:18: Es hat mich nicht gestört wegzuziehen.
00:04:19: natürlich ist Eisted wenn man aus einer Großstadt kommt.
00:04:22: Dresen ist jetzt nicht Berlin aber ist halt trotzdem.
00:04:24: eine Großstadt hätte vielleicht über Windung gekostet Aber ich bin grundsätzlich offen gewesen wegzugehen oder ich wollte auf jeden Fall auch mal was anderes sehen.
00:04:34: Was hat dir denn an dem Studium gefallen, an den Politikwissenschaftsstudien?
00:04:39: Ich war schon immer auch politisch interessiert.
00:04:41: Ich habe mich natürlich auch im Debattierclub dann an der Uni engagiert also auch diese politischen Debatten die dann immer wieder durchgekaut wurden.
00:04:51: das fand ich einfach faszinierend dass man aber eben ein bisschen in tieferes Verständnis hat weil ich glaube Politik da hat jeder wirklich eine Meinung zu.
00:04:59: Da kann man sich auch vieles belesen und das ist ja zugänglich, am Ende Politik machen wir alle wenn wir wählen gehen oder uns irgendwo in politischen Diskussionen verstricken aber einfach auch eine gewisse Grundlage.
00:05:09: wieso sind gewisse Verfahren wie sie sind?
00:05:11: warum ist es vielleicht doch nicht so gut dass der Bundespräsident direkt vom Volk gewählt wird?
00:05:16: Einfach solche Fragestellungen sich mal auseinanderzusetzen und das man fundiert und eben auch mal den Blick raus aus Deutschland vielleicht andere politische Systeme kennenzulernen.
00:05:25: Ja, das hat so ein Bachelorstudium alles abgebildet und das fand ich einfach interessant.
00:05:29: Und ich bin eher geisteswissenschaftlich interessiert als jetzt keine Ahnung.
00:05:33: Ich ... Theo Dresden ist natürlich was die Verkehrswissenschaft angeht.
00:05:37: Toller Ingenieur-Studiengänger!
00:05:38: Aber das ist einfach nicht meine Heimat sondern einfach
00:05:41: Geisteswissenschaft.".
00:05:42: Jetzt hast du schon gesagt dass du während dem Studium dann trotzdem auch Praktiker gemacht hast?
00:05:49: Wo hast du angefangen mit den
00:05:50: Praktikern?".
00:05:51: Mein erster Aufschlag war dieses Vorpraktikum bei der Morgenpost.
00:05:55: Also klassisch Print, Boulevard-Print auch wo man ja wirklich eine bunte Tüte an Themen abdeckt von Politik, Sport, Gesellschaft, Kultur aber auch irgendwie die Einweihung der neuen Feuerwache also auch Lokal oder Regionalpolitik da hat man erst mal thematisch vieles abgedeckt.
00:06:17: Ich wollte zumindest meine Zielsitzung war, wenn ich fertig bin mit dem Bachelorstudium.
00:06:22: Möchte auch mal Radio gemacht haben, möchte ich auch mal Fernsehen gemacht haben.
00:06:25: Ich wollte in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reinblicken und ja ... Insofern sind quasi in den Semesterfeind.
00:06:31: dann bin ich zu Radio Dresden gegangen.
00:06:33: Ich war bei Dresenfernsehen also so die Lokalsender.
00:06:37: Und eben als letzte Station der Mitteldeutsche Rundfunke, wo ich eher online die Online-Redaktion unterstützt hab.
00:06:47: Aber einfach nochmal dieses System öffentlich-rechtliche Rundfunk kennenzulernen.
00:06:50: Auch von innen nicht nur drüber zu reden, sondern auch mal zu schauen, welche Möglichkeiten haben die Menschen da?
00:06:56: Das heißt es war ein wundes Potpore an verschiedenen Medien...
00:07:00: ...das auf jeden Fall und das hilft auch... mal festzustellen was kann man eigentlich?
00:07:05: ne ich hab festgestellt zeitungsjournalismus.
00:07:08: Ich habe großen Respekt davor wie schnell und akkurat die Leute arbeiten, unter diesem Zeitdruck weil natürlich die müssen sofort ihre online Artikel rausbringen die haben ihre Fristen was den Druckschluss angeht und dann haben sie auch noch sag mal Fläche zu füllen so eine Zeitungseite wenn nicht mehr das teilweise von da Regionalreportern erklären lassen, wie viele Artikel eigentlich in so einem Regionalteil von einem Reporter geschrieben werden.
00:07:34: Da habe ich so einen Haydn Respekt was das für eine Arbeitsleistung ist und ich hab festgestellt Ich muss mich erstmal in so ein Thema rein denken!
00:07:40: Ich brauche erst mal überhaupt im Moment das zu durchdenken Und andere haben dann ne schnellere Auffassungsgabe oder sind da einfach auch schneller on point?
00:07:50: Ich sag mal klar kann ich etwas wiedergeben aber dass auch einzuordnen und da auch gleich die Connections haben.
00:07:56: Lokaljournismus lebt auch davon, dass du schnell noch mal zwei, drei Leute anrufen kannst und das Netzwerk hast.
00:08:02: Und wenn ich von der Schule kam als Bachelorstudent, da hab' ich einfach nur aufgeschaut und gedacht wow!
00:08:10: Ich probier erstmal die anderen Medien aus.
00:08:13: Würdest du aber sagen, dass mittlerweile diese Fähigkeit
00:08:16: hast?
00:08:17: Von der du gerade gesprochen hast?
00:08:19: Das kommt mit der Zeit natürlich.
00:08:21: Ich bin jetzt fünf Jahre ... beim MDR für Sachsen als Landeskorrespondent.
00:08:29: Aber das hat eigentlich fast zwei Jahre gedauert, bis die Leute wussten, wer es ist und wer ruft an, dass man da auch mal rangeht.
00:08:36: Also ich sehe Kollegen jetzt einfach tagesaktuell arbeiten und die da einfach mal kurz eine Anfrage kommen teilweise gar nicht durch oder da stoßen sie erst nur auf zur Ohren.
00:08:49: aber wenn du die Leute kennst, wenn man sich dann doch mal irgendwie bei Landtagssitzungen sieht, weil man einfach mal während irgendwelchen Debatten sind Hinterkundgespräche führt.
00:08:59: Natürlich baut man sich da ein Netzwerk auf.
00:09:01: aber das kann ich jetzt für Sachsen zum Beispiel sagen, da habe ich einen Netzwerk, aber ich könnte nicht eins zu eins nach Thüringen oder nach Sachsen-Anhalt wechseln.
00:09:09: Da müsste ich wahrscheinlich auch erst einmal wieder bei Null anfangen.
00:09:12: also ich bin froh dass wir da auch die Kollegen haben.
00:09:14: Jetzt hast du gesagt, dass du bei den Praktika nicht nur bei der Zeitung warst sondern auch bei Radio Dresden war.
00:09:20: das glaube ich.
00:09:21: Wie waren denn so deine ersten Radiorfahrungen oder Erlebnisse?
00:09:24: Es ist kein Klischee weil man fängt erstmal an mit Straßenumfragen.
00:09:28: Man wird erst mal raus geschickt und gesagt wir haben ja ein schönes Thema.
00:09:31: Ich habe im Februar glaube ich also Valentins umfragen was schenken sie ihre Liebsten?
00:09:37: Ja es geht auch erstmal darum Hemmungen abzubauen.
00:09:41: Also ich glaube das ist nicht nur weil es kein anderer machen möchte, sondern es ist einfach auch so ein Thema lernen auf Leute zuzugehen.
00:09:50: Mit Leuten ins Gespräch zu kommen die auch aufschließen können.
00:09:53: das halt viel was Journalismus ausmacht was gerade so Radio-Journalismus auch ausmachten wenn man natürlich andere Stimmen im Radio hören will.
00:10:02: Man muss auf die Leute zugehen und sagen hey ich möchte dir nichts Böses!
00:10:06: Ich weiß du hast Stress.
00:10:07: Ich möchte einfach nur mal kurz mit dir über ein Thema reden und sei es einfach nur, was du deinen liebsten zu meinen Dienstag schenkst oder wie Dynamo Dresden das letzte Mal gespielt hat.
00:10:17: Wie zufrieden bist du mit dem neuen Trainer?
00:10:19: Ja, das sind ja teilweise ... ich will nicht sagen Banalitäten aber das ist so Alltagsplausch, was aber so einen Programmradio natürlich abbilden möchte?
00:10:28: die möchten einfach nur dabei sein, die möchten dass du das im Hintergrund oder so immer wieder rein hörst Aber die wollen ja auch nicht aufdringlich sein, die wollt ich ja nicht überfordern.
00:10:37: Und dafür ist das natürlich super als Praktikant da seine Umfragen dann auch im Morgenprogramm zu hören was jetzt die Hauptsendezeit beim Radio is'.
00:10:45: Also da wird man dann auch stolz!
00:10:47: War die Erfahrung im Radio für dich mehr so dass du gesagt hast ah das könnte ich mir vorstellen?
00:10:53: Mehr als jetzt bei der Zeitung.
00:10:54: oder war es da noch sehr offen dass du sagst ich guck jetzt erstmal nochmal weiter.
00:10:59: Mir ist aufgefallen einfach das Schreiben mir nicht so liegt.
00:11:02: Ich bin glaube ich, was jetzt das Föhn oder so angeht da bin ich einfach nicht gemacht für und im Radio oder auch im Fernsehen dann kann man direkter kommen.
00:11:12: Da sind die eigentlichen Textpassagen, die ich formuliere zwischen den O-Tönen viel kürzer.
00:11:18: Dann muss man Übergänge bauen, dann muss man das kurz mal ein, zwei Setzen einordnen.
00:11:23: aber diese Angst vor der leeren Seite sag' ich jetzt mal die ich vielleicht bei der Zeitung mehr hätte Wenn ich jetzt zehn Jahre Zeitungsjournalist wäre, wär das vielleicht dann auch wieder anders.
00:11:33: Aber ich hab mich irgendwie dem Radio immer näher gefühlt, weil ich mehr Radio konsumiere und Fernsehen konsumierere als Zeitungen.
00:11:42: Zumindest was Tageszeitungen angeht.
00:11:44: Ich habe zwar Magazine abonniert aber ja die Tageszeitung ... Die lese ich eher mal online nicht nur die Überschriften sondern auch immer die Artikel.
00:11:53: Aber eine ganze Tagesszeitung hab ich zuletzt bei meinen Eltern Abonniert gehabt, von daher.
00:12:01: Persönliche Präferenz und dann bleibt man dabei.
00:12:04: Fernsehen hattest du auch ausprobiert während deinem Studium?
00:12:08: Wie waren da deine Erfahrungen?
00:12:10: Fernsehen war natürlich noch mal eine andere Liga, würde ich sagen.
00:12:17: Beziehungsweise zumindest im Regional-Fernsehen also Dresdenfernsehen hatte zumindest damals, war man als VJ also quasi als Videojournalist allein unterwegs.
00:12:27: Man hat selber die Kamera aufgebaut, man hat ja notfalls auch ein bisschen aus der Hand gefilmt und man hat die Interviews geführt immer einen Auge auf den, auf den Interviewen ein Auge, auf dem Bildschirm der Kamera.
00:12:41: Man musste wirklich alles in Selbstmanagement führen und dann im Büro noch alles selber zusammenschneiden.
00:12:48: Also als Praktikant ist das super weil man da wirklich alles lernt Tagesaktuelle Berichterstattung.
00:12:55: Wenn ich wirklich vom Filmen über die Recherche, zum Termin fahre nicht mal zwischendurch noch jemanden anrufen können und dann auch noch alles schneiden muss man wieder reduzieren.
00:13:07: wenn ich alle selber mache dann wird der Beitrag nicht so ausführlich wie wenn ich zum Beispiel ein ganzes Team mit mir habe.
00:13:12: beim Fernsehen gibt es halt diese Bildebene noch die ich mir denken musste.
00:13:15: das hab ich im Radio wiederum nicht.
00:13:17: insofern war ich froh dass man kennen zu lernen auch festzustellen wie aufwendig das ist.
00:13:23: Ich könnte mich relativ schnell wieder reinfuchsen, das ist natürlich der Vorteil im MDR.
00:13:28: wir bieten ja am Ende Fernsehen und Radio und online an.
00:13:31: also da ist auch der Wechsel dann vielleicht einfacher.
00:13:34: wieder auch zum Fernsehen sollte es mal mit dem radio eng werden oder ich mich einfach wirklich nochmal neu orientieren wollen.
00:13:41: aber grundsätzlich ist eigentlich mal Fernsehen noch einmal aufwendiger zumindest wenn man's wie ich jetzt ein Radiobeitrag in der One-Man Show machen würde.
00:13:52: Du hast vorhin schon angeschnitten, du hast dann auch einen Master gemacht.
00:13:56: Der Master war Medienethikreligion und ich glaube da bist du hier in die Region gekommen weil du das nämlich an der FU Erlangen Nürnberg studiert.
00:14:06: Genau!
00:14:06: Das war mein erster Aufschlag in Erlange.
00:14:08: davor war ich.
00:14:09: Ich überleg gerade doch...ich war mal in den Alpen, in den Winterferien oder so.
00:14:13: aber Nürnenberg waren sonst immer nur zum Durchfahren Und so hab ich quasi Franken mal kennengelernt, die auch gar nicht so anders sind als die Sachsen.
00:14:27: Es fühlte sich jetzt nicht so fremd an wie wenn ich wahrscheinlich nach Ostfriesland oder so gegangen wäre ... Oder halt nach Oberbayern.
00:14:36: Warum hast du dich für den Master Medien Ethik Religion entschieden?
00:14:41: Ich wollte ja eigentlich schon im Bachelor in den Journalismus gehen Hab wie gesagt dann überlegt okay vielleicht doch eine Fachrichtung erstmal zu studieren.
00:14:50: die hatte ich dann studiert.
00:14:52: Und jetzt ging es drum.
00:14:53: ich will schon noch mal Journalismus auch ein bisschen wissenschaftlich.
00:14:57: mein Studium ist wirklich nicht nur praxis lernen sondern natürlich auch wissenschaftliche Hintergründe und zwei Jahre fand ich dann angemessen sich dafür Zeit zu nehmen, wenn man Ich weiß gar nicht, wie es aktuell aussieht.
00:15:09: Aber ich glaube das ist ja nicht besser geworden wenn man einfach mal schaut wie groß die Landschaft isst Die Studienlandschaft für Journalismus.
00:15:16: da gibt's jetzt auch nicht unzählische Standorte.
00:15:18: also was anderes als jetzt keine Ahnung.
00:15:20: Ingenieurswissenschaften wo es in jeder Stadt da die Optionen gibt und ich hab Ich glaube fast überall mich auch beworben, zumindest dort wo ich die Fristen nicht verpasst habe.
00:15:32: Also nach Mainz zur Gutenberg-Universität eine Bewerbung groß geschickt nach Leipzig, nach Erlangen Hamburg und Dortmund.
00:15:44: Und Erlang waren die einzigen, die mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen haben und wo ich überzeugt hatte also es war ... ich hatte quasi dann keine große Auswahl hat sich für mich entschieden und so war ich hier.
00:15:59: Es war jetzt nicht eine bewusste Entscheidung für Erlangen muss, gebe ich auch ehrlich zu.
00:16:03: aber ich hab's auch nicht bereut weil in anderen Städten wäre es tatsächlich ein reines Journalismusstudium gewesen Und mich hat tatsächlich in Erlangan dieser Medienethik-Religionsaspekt interessiert.
00:16:18: also Medien ist da ein Teil Aber das Studium ist ja an der Theologischen Fakultät angesiedelt.
00:16:24: Das hieß früher mal christliche Publizistik.
00:16:27: Mit Religion hatte ich bis dato relativ wenig, abgesehen vielleicht ein bisschen vom Schulunterricht, relativ wenig zu tun.
00:16:35: und das war meine Hoffnung.
00:16:37: die wurde auch nicht enttäuscht nochmal in so eine Welt reinzuschauen der Religiosität und eben auch dieser Medienethik Aspekt deren mit also quasi nicht nur wir machen Medien sondern warum machen wir wie sollten Journalismus auch stattfinden große medienethische fragen von ja auch es ging nicht los mit sozialen medien.
00:16:58: aber wie verhalten wir uns mit sozialem medien?
00:17:01: wie gehen mir mit faken news um das war damals sachen ja heute total brand aktuell sind und wo feststellen ok wir sind ein bisschen überfordert würde ich so sagen als gesellschaft und da gibt's Ein paar wenige, leider müsste man fast sagen zu wenige Medienetiker oder die sind dann nicht prominent genug.
00:17:22: Die sich eben wirklich mit solchen Fragen auseinandersetzen und insofern war das quasi Journalismus.
00:17:27: plus noch ein zweiter Aspekt und das war dann für mich auch nicht dieses ich studiere nur Journalismus sondern ich habe noch irgendwo was on top was mich dann überzeugt hat hierherzugehen.
00:17:37: Das heißt ihr hattest Studium auch getaugt so wie es war?
00:17:41: Richtig also ich war sehr Und mein Studium war am Ende auch der entscheidende Punkt, dass ich zum Beispiel gesagt habe.
00:17:51: Ich möchte auch zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehen.
00:17:54: Wenn sich der Weg öffnet, bin ich zum öffentlich rechtlichen.
00:17:56: Ich hätte ja auch zu RTL oder zu Springer dir alle großartige Ausbildungen auch machen.
00:18:02: also journalistisch sind wir alle top.
00:18:05: aber irgendwie bin ich da so ein öffentlich-rechtlicher Fanboy geworden und dann war das für mich die Erfüllung dorthin zu gehen.
00:18:15: Einfach weil eben der Anspruch war, okay Tagesschau man macht doch noch mal das Vier-Augen-Prinzip oder man versucht doch nochmal ein größeres Netzwerk.
00:18:24: also ich mein was die Tagesschau ja zum Beispiel oder was die ARD und CDF haben ist ja Auslandskorrespondentennetzwerk das größte auf der Welt.
00:18:33: wenn du die Leute vor Ort hast bist du einfach besser vernetzt bist du schneller bist du kompetenter.
00:18:40: Es hängt natürlich auch an der Person vor Ort ab, ne?
00:18:43: Also ich sag nicht dass das immer alles dann super ist.
00:18:45: Aber vom Prinzip her wie es angedacht ist, wie das System angedachte ist hat mich das erst mal mehr überzeugt und da wollte ich teil sein
00:18:52: Als du zum Studium hier bei uns jetzt in der Region warst Da bist du ja dann auch beim Max Neo.
00:18:58: also Du kennst es glaube ich noch als Afka Max richtig
00:19:01: Ja
00:19:01: Genau gelandet.
00:19:03: Wie bist du denn auf Max Neo Aufmerksam geworden?
00:19:06: über eine Kommilitonin tatsächlich, die ich weiß gar nicht war sie hier mal oder hatte auf jeden Fall Freunde, die hier waren.
00:19:15: Es waren ja auch ehemalige Studienkommilitonen schon vor mir bei Max Neo- oder AFK Maxbis.
00:19:22: damals hieß Frank Stierhoff hast du ja selber hier im Freundepunkt schon interviewt.
00:19:28: Die war ein Jahrgang über mir.
00:19:30: insofern wenn man schaut, Journalismus in Nürnberg möglichst auch praktisch selber mal erleben oder machen zu können.
00:19:40: Da landet man sehr schnell bei Max Neo und ich brauchte für mein Masterstudium eben auch ein Pflichtpraktikum die ich bis dahin absolviert hatte wurde nicht anerkannt.
00:19:51: Insofern musste ich einfach irgendwann aber es hat mir jetzt nichts gegeben nochmal zur Zeitung zu gehen oder noch einmal hier zu Radio Gong oder zu gehen Das hatte ich ja schon, sondern jetzt ging es mir wirklich drum zu sagen okay wo kann ich auch vielleicht selber mehr verantworten übernehmen.
00:20:07: Wo kann ich das was ich schon gelernt habe auch vielleicht umsetzen?
00:20:10: und da ist ja Max Nioh toll hier wird man so schnell wenn man sich nicht zu blöd anstellt ans Mikro gesetzt und kann hier Sendungen fahren.
00:20:20: man darf Nachrichten Redakteur sein Musikredaktion lernt man also.
00:20:25: hier lernt mal alles viel schneller viel einfacher kriegt mehr Verantwortung.
00:20:32: Und das fand ich einfach so toll.
00:20:34: und deswegen war ich ja auch quasi nach meinem Praktikum, das ging ja glaube ich nur zwei Monate oder so, bin ich ja dann auch hier geblieben und hab weiterhin mitgeholfen, durfte hier mitarbeiten, habe dann auch selber Seminare gegeben über meine Erfahrungen zum Beispiel beim öffentlich-rechtlichen Unfunk.
00:20:52: also es waren Geben und Nehmen und das fand Ich halt hier so toll!
00:20:55: Welche Aufgaben haben dir denn da am meisten Spaß gemacht als du hier warst?
00:20:59: schon eine eigene Sendung zu fahren, also sich selber auch im Radio zu hören.
00:21:05: Ich hatte bis dahin glaube ich noch gar keine OnAir-Erfahrungen gehabt.
00:21:12: was auch das Live moderieren angeht ne?
00:21:13: Es ist ja etwas anderes ein Beitrag oder mal eine Umfrage oder so sich zu hören wo noch drei Leute drüber hören und sagen wir schneiden notfalls nochmal was weg als hier wirklich scharfgestellt von dem Mikrofon zu sitzen.
00:21:25: Und wenn du dich verhasst bist oder wenn du verschluckst, dann hört man das.
00:21:30: aber ich mein deswegen senden wir auch live weil es authentisch ist.
00:21:33: also keiner möchte glaube ich eine Sendung aus der aus der Konserve wenn ich's nicht weiß ne?
00:21:38: Also ich möchte jemand der mich so meinen Alltagsbegleiter ist und unsere Alltag Unterhaltungen sind ja auch nicht sauber sondern einfach authentisch!
00:21:47: Das fand ich halt einfach so schön hier bei euch.
00:21:50: Du hast uns auch noch ein Hörerspiel von früher mitgebracht.
00:21:54: Das wollen wir uns doch einmal anhören, deine
00:21:56: Moderation.".
00:21:57: Ihr
00:21:57: habt jetzt ein ganzes Schuljahr euer Bestes gegeben?
00:21:59: Vielleicht sogar eine Eins auf dem Zeugnis geschafft!
00:22:02: Falls ihr jetzt noch nicht wisst was ihr morgen mit eurer neu gewonnenen Freizeit anfangen sollt dann habe ich den perfekten Vorschlag für euch.
00:22:08: Morgen können nämlich alle Schüler bis siebzen Jahren gratis in den Nürnberger Tiergarten wenn Sie eine eins oder einen sehr gut auf dem zeugnis haben.
00:22:16: Und solltet ihr nicht direkt außen hinbekommen, bietet die Deutsche Bahn am ersten Ferientag ein super Angebot an.
00:22:22: Wer unter sechzehn ist und eine eins hat darf morgen durch ganz Bayern kostenlos mit der Bahn fahren!
00:22:27: Also könnt ihr ohne Probleme zu- und Bahnfahrt verbinden.
00:22:31: Das sieht man also?
00:22:32: Sich in der Schule ansprengen bringt wirklich was im Leben.
00:22:35: Ich glaube die Aktion gibt es auch immer noch mittlerweile.
00:22:38: Ja das einmal gut war bleibt dabei.
00:22:40: Wie fühlt sich für dich an das nochmal zu hören von früher?
00:22:43: Mittlerweile bin ich sehr gewohnt, meine Stimme zu hören.
00:22:47: Aber es hat lange gedauert bis ich mich wohl damit gefühlt habe oder wo ich dann auch kein Problem mehr hab weil natürlich ist man immer selbst kritischer mit sich selbst und denkt sich oh mein Gott was hast du da gesagt?
00:22:58: Oder hättest du mal ein bisschen mehr durchgeatmet?
00:23:03: Komm doch einfach mal ein wenig runter!
00:23:05: Der Hörer kennt dich ja gar nicht anders sondern er nimmt dich so wie du bist Und der hat nicht so dieses Anspruchsdenken, was du vielleicht an dich hast.
00:23:14: Insofern ... Ich hör das jetzt gerne.
00:23:17: Es ist jetzt nicht so, dass ich mir jeden Abend zum Einschlafen anhöre.
00:23:21: Aber was ich tatsächlich gemacht hab damals, meine Oma war ... Hat sich gefreut.
00:23:27: Ich habe ihr mal zu Weihnachten eine CD mit meinen AFK-Max-Sendungen zusammen oder Beiträgen zusammengestellt und das war ein schönes Weihnachtsgeschenk.
00:23:36: Für die Omie ist es doch immer sehr schön, wenn sie den Enkel mal hört.
00:23:39: Ja, da haben wir auch noch ein Beispiel aus dem... Ich dachte mir, da waren jetzt auch Nachrichten dabei.
00:23:46: Dann hören wir uns mal an wie du in den Nachrichten
00:23:48: warst.".
00:23:49: Im Wochenrückblick mit Robin Hartmann.
00:23:50: Guten Tag!
00:23:52: Montag.
00:23:53: Weitere Streiks im kommunalen Nahverkehr in Bayern wurden abgewendet.
00:23:56: Die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften liefen sieben Stunden lang in Nürnberg.
00:24:01: Es fand eine Einigung im Tarifstreit statt.
00:24:04: Somit können sich die Beschäftigten auf bis zu sechs Komma fünf Prozent mehr Gehalt in den nächsten zwei Jahren freuen.
00:24:10: Der Tarifstreit hatte im vergangenen Juni zur Ausfälle aller öffentlichen Verkehrsmittel geführt, Die Streiks hatten für ein allgemeines Verkehrschaos gesorgt.
00:24:19: Ja also ich finde es ja faszinierend weil dadurch dass man hier sehr schnell auf dem Sender kommt muss man sich selber das Person erschaffen.
00:24:28: am Ende Ich meine wir reden ja trotzdem anders am Mikrofon als wir jetzt in unserer Freundesgruppe sprechen.
00:24:35: Und man merkt jetzt in den Nachrichten, da hatte der Robin vor zehn Jahren versucht einfach sehr seriös zu klingen weil Nachrichtensprecher kling ja seriöse und davor.
00:24:45: die Moderation war eher luftig locker leicht so ein bisschen Quitschfidel.
00:24:50: das lernt man natürlich dann einfach durch mehr Übung und durch mehr Praxis.
00:24:54: oder wenn man sich bei den Kollegen da was abschaut auch Sprechtraining was man ja im Voluntariat bekommt nehmen kann, da lernt man dann auch okay.
00:25:07: Auch wenn das jetzt eine traurige Geschichte ist du musst nicht sehr traurig klingen oder nur weil es jetzt Nachrichten sind darfst du durchaus auch ein bisschen lächeln.
00:25:16: ich würde sagen Ich habe mich schon seitdem ein bisschen weiterentwickelt.
00:25:19: aber ja wie gesagt also als erster Aufschlag top
00:25:23: Stimm mich zu!
00:25:25: Du hast ja gesagt, du hast das Praktikum gemacht und danach auch eine freie Mitarbeit.
00:25:31: Wie wichtig warst denn für dich da weiter am Ball zu bleiben?
00:25:34: Es war natürlich toll.
00:25:37: also ich fand wie gesagt das Programm hier gut und ich fand das Team auch toll.
00:25:43: wenn ich jetzt hier jeden Tag gedacht hätte oh ich muss jetzt diese Pfeifen alle wieder sehen hätte ich mir wahrscheinlich auch was anderes gesucht.
00:25:50: Aber es war dadurch, dass wir ja alle in junges Team waren.
00:25:53: Entweder Studenten oder Schülerpraktikanten die wir hatten dazu noch Achim damals und Dietmar hier einfach eine tolle Redaktionsleitung auch hatten habe ich mich hier einfach auch wohl gefühlt.
00:26:08: Und es war jetzt auch nicht so gut das ich das Gefühl hatte Ich mache jetzt jeden Tag das gleiche sondern man ist ja auch mit seinen Aufgaben gewachsen.
00:26:14: wie gesagt ich durfte dann auch auch Workshops geben Ja, Sachen mal vorschlagen.
00:26:23: Wir hatten dann, glaub ich auch welche ... Es war aus den Fussball-WM, da war natürlich ja auch Riesenstimmung.
00:26:29: Ich bin gerne wieder hierhergekommen nach dem Praktikum, weil einfach das Team toll war und die Aufgaben toll waren.
00:26:34: Und das Masterstudium zwei Jahre, ob ich das jetzt fünf Jahre gemacht hätte?
00:26:41: Weiß man nicht!
00:26:41: Hat sich nie ergeben.
00:26:43: Du warst in Nürnberg bei einem anderen Radio Sender nämlich bei Radio Z Und du hast eine Sendung moderiert, China Süß Sauer.
00:26:52: Das war am Confucius-Institut Nürnberg Erlangen angesiedelt, glaube ich?
00:26:56: Richtig genau!
00:26:57: Das war dann quasi so ein bisschen auch mal ein bisschen Geld zu verdienen mit der Arbeit in Studentenjob.
00:27:04: das Confuciuses Institut Nörnberg-Erlangen hat einmal im Monat eine chinesische Kultursendung bei Radio ZDN Sendeplatz eingekauft Und den hat ein Journalist, das war ich oder eine Kollegin von mir.
00:27:22: Gut jenen Freunden von mir und auch einen Synologe quasi so im Tannim, im Zweiteam dann produziert.
00:27:30: da ging es um Kulturthemen, da ging's um politische Entwicklungen.
00:27:35: Wir hatten auch nicht das Gefühl weil natürlich wir waren beim Konfliktsitzinstitut angesiedelt Das ist Teil der chinesischen Staats Das wird aus China finanziert.
00:27:46: Es ist kein unabhängiger radio-Sender oder Radio-Programm, aber wir hatten da Freiheiten und konnten uns mit kritischen Themen ... Wir haben das chinesische Bildungssystem unterhalten.
00:27:59: Und da hab ich gesagt, dass es interessant ist auch ein Thema China, womit ich mich nicht so auskenne?
00:28:05: Ich kann quasi die journalistische Expertise mitbringen.
00:28:07: Aber der Synologe konnte da das Fachliche mitbringen?
00:28:11: Ich könnte dazu recherchieren kann man ja als Journalist relativ schnell sich dann den Themen einarbeiten.
00:28:17: Und ja, da durften wir dann einmal in Monat live auch auf Radio Z. Ich glaube Donnerstags war das immer von acht bis neun Senden gab es noch mal eine kleine Sprachschule Sprachstunde dazu und monothematisch dann quasi die Nürnberger über China Kultur Land und Leute informieren.
00:28:37: Das war eigentlich auch sehr nett rund halt auch bezahlt.
00:28:40: Das ist natürlich immer, man will nicht nur unbezahlte Praktika machen so toll die sind sondern man will natürlich auch ein bisschen sehen seine Arbeit lohnt sich.
00:28:48: Ich habe dann in deinem Lebenslauf gesehen dass du auch in Papua Neugier warst.
00:28:54: War das in journalistischer Weise?
00:28:57: Das war genau.
00:28:59: im Rahmen des Studiums hatte ich überlegt ich würde gerne noch mal ins Ausland gehen.
00:29:04: ich hab es während des Bachelors nicht gemacht.
00:29:06: Dann habe ich quasi mit meiner Professorin gesprochen, welche Option wir haben.
00:29:10: Wir haben irgendwelche Netzwerke über die Uni und Frau Johanna Haberer war unsere Professorin.
00:29:17: Die ist ja sehr gut vernetzt auch mit der evangelischen Landeskirche.
00:29:21: Mission Eine Welt hatte da quasi auch einen Vorstand.
00:29:26: Die hatten tatsächlich aus Lands Programme die haben in Papua Neuginia für eine Kirche gemeinte, dafür die Landeskirche.
00:29:34: Also es war jetzt nicht nur ein kleiner Gemeinde sondern es waren halt die Evangelikale Landeskürche, Lutherische Kirche Papua neuginias und die wollten einen Radiosenter aufbauen natürlich mit der Maßgabe zum Beispiel wenn sie irgendwelche Veranstaltungen haben das auch zu übertragen in den Gemeinden aber auch durchaus bisschen normales Radioprogramm zu machen also auch ein bisschen journalistisch zu arbeiten.
00:29:55: Und die hatten einen Techniker vor Ort in Thorsten Kraft, der aber keine journalistische Expertise hatte.
00:30:04: Und das konnte ich dann ergänzen und da bin ich für ein halbes Jahr hingeflogen.
00:30:10: Ich habe dort einen Workshop konzipiert.
00:30:14: Der wurde auch gefördert durch die Vereinten Nationen-Bürgerjournalismus quasi Ja, dann haben wir von Assessmentcenter-Journalisten den ein paar Aufgaben geben.
00:30:25: Wie können sie überhaupt auch journalistisch arbeiten?
00:30:27: Wie gehen Sie auf Leute zu wie können sie auch andere Meinungen zu Wort kommen lassen nicht nur seine eigene Narrative?
00:30:34: das ist immer so ein bisschen die große Frage.
00:30:35: okay ich habe jetzt einen Mikrofon.
00:30:36: jetzt kann ich ja endlich gerne mal verkünden was ich eigentlich schon immer sagen wollte.
00:30:40: Es waren viele Pastor und die dann quasi dort zu diesem Programm kamen Und die sind halt gewohnt dass sie vor sich eine Gemeinde sitzen haben und gehören zu Und dort auch mal zu sagen, okay ihr müsst weg aus dieser Verkündungsrolle hin zu dem Moderatoren-Rolloch hinzu.
00:30:55: Okay, hört doch mal andere geht mal dazwischen, stellt mal kritische Nachfragen aber lasst die anderen zur Wort kommen das in den mehrbäuschigen Workshops zu arbeiten?
00:31:04: Das war die Idee und die haben wir eigentlich auch ganz gut umgesetzt weil ich weiß dass das Programm dann auch als ich weg war in den kommten Jahren weitergeführt wurde.
00:31:14: Das heißt, du hast das Radio dort in Papua Neuginär mit aufgebaut quasi?
00:31:20: Also für diese Kirchgemeinde.
00:31:21: Es gab natürlich normale öffentliche oder private Radiosender aber für die Kirchgemeinde haben wir den Radiosende aufgebaut.
00:31:32: da war auch wirklich ein Radio Gebäude gerade im Entstehen der Sender.
00:31:35: auch physisch wurde aufgebaut Der Transmitter wurde während der Zeit geliefert.
00:31:40: Ich hab quasi, wie gesagt, fachlich dann die Journalisten ausgebildet.
00:31:44: Und gleichzeitig hatten dann die technischen Kollegen da die Workshops an den Maschinen auch mit durchgeführt.
00:31:51: Aber das ist im Entstehen gewesen.
00:31:53: Das hört sich richtig cool an!
00:31:55: Ja und es hilft auch glaube ich so ein bisschen mal rauszukommen aus dieser deutschen Bubble weil wir natürlich überlegen okay alles ist in Stein gemeißelt, wie wir hier sind Aber das ist ja auch anders gehen kann, dass man wirklich einfach mal Menschen wie du und ich von der Straße wer einfach Interesse hat.
00:32:17: Und das macht ja auch Max Neo am Ende ne?
00:32:19: Leute die eigentlich keine Vorerfahrung haben an die Hand zu nehmen so funktioniert das.
00:32:22: darauf solltet ihr achten.
00:32:24: deswegen solltete auch auf diese Dinge achten.
00:32:28: aber dann mach das.
00:32:29: es geht darum, dass ihr da wirklich zu Wort kommt und das fand ich eigentlich so toll hier wie in Papua Neuginia.
00:32:38: Ich hab gesehen, du warst dann sogar auch noch mal in Chameikam ausländisch.
00:32:41: War das auch journalistisch oder war es wieder was anderes?
00:32:44: Das war auch journalistlich ... Das war eine Konferenz.
00:32:49: Da wurden quasi auch Journalisten bzw.
00:32:54: Journalistik- Studenten aus der ganzen Welt eingeflogen und da quasi nochmal Workshops von verschiedenen Experten, Wissenschaftlerinnen, Journalisten bekommen.
00:33:03: Und da bin ich und ne Kollegin vom Lehrstuhl von Frau Habera, der Uni Erlang nach Jamaika geschickt wurden.
00:33:10: Um eben auch nochmal verschiedene Perspektiven im Journalismus beziehungsweise in der Medienethik mitzugeben?
00:33:18: Jetzt haben wir ganz viel gesprochen was du so während dem Studium gemacht hast und im Studium.
00:33:23: Du hattest dir diesen Wunsch Journalist zu werden warst ja sehr fleißig während dem studium.
00:33:29: Und jetzt hattet es dann deinen Master in der Tasche.
00:33:32: wie ist das für dich weitergegangen?
00:33:35: Ja, ich habe mich glaube ich auch ein bisschen dann zu sehr ja versteift darauf.
00:33:39: öffentlich-rechtlicher Rundfunk.
00:33:41: Soll das doch bitte sein?
00:33:43: Das heißt ich habe dann an fast alle Sender den Voluntariat anbieten Bewerberung raus geschickt.
00:33:52: Da gibt es große Unterschiede, was die Bezahlung angeht.
00:33:55: Was den Aufbau auch des Volontariats angeht.
00:33:59: also da kann man sich ja mal schlau machen für wen das interessant ist von einer ganz inhäusischen bis hin zu Kooperation mit irgendwelchen Hochschulen.
00:34:10: gibt's da Wege Leute, die wirklich in Wolo wie gehts dann leben bis hinzu?
00:34:17: Man kriegt eigentlich sein normales Gehalt und ist selbstständig.
00:34:21: Da habe ich überall mich beworben.
00:34:25: Natürlich viele Absagen bekommen, weil es öffentlich-rechtliche Journalismus ist einfach auch noch attraktiv bei jungen Leuten.
00:34:34: und ja dann war natürlich erstmal so ein bisschen Enttäuschung.
00:34:40: Dann die Frage okay was machst du jetzt?
00:34:43: Klar war ich möchte mich in einem Jahr wieder bewerben Oder in einem halben Jahr.
00:34:47: Der SWR, glaube ich hatte zu der Zeit ja alle sechs Monate so einen Voluntariat.
00:34:52: Aber auf jeden Fall wir bleiben dran.
00:34:54: aber du musst trotzdem dir erstmal ein bisschen was dazu verdienen.
00:34:58: nach dem Studium dass du jetzt nicht nur auf den Sofa rum hockst und habt dann hier ein bisschen Marktforschung betrieben war noch weiter aktiv.
00:35:07: bei Max Neo hab ich dann wieder beworben, bin dann zum Beispiel auch bei der deutschen Welle mal bis in die letzte Runde gekommen und hab's ganz knapp nur verpasst.
00:35:19: Weil von zehn Leuten, die genommen wurden, war ich dann, glaub ich, elf oder zwölf da.
00:35:23: Aber ob du jetzt der Zwölfte bist oder der Zwehundertste am Ende, bist aus Bonn, dann wieder abgereist, bisschen enttäuscht ... Und ähm, der MDR, bei dem habe ich mich auch beim quasi Heimat-Sender beworfen, dort hab ich es tatsächlich jedes Mal ins Assessment-Center geschafft.
00:35:39: Da ging es dann darum, Wissens-Test-, Proberapportage zu schreiben.
00:35:45: Sprechprobe abzuliefern und dann noch einen Kommentar oder eine Glotte oder mal ein Tweet zuschreiben.
00:35:52: Wirklich so ein ganzer Tag Assessmentcenter und auch da erste Mal abgelehnt, zweite Mal abgelehnt.
00:35:58: Das Problem war der MD hatte damals so ne Maßgabe, man darf sich nur dreimal bewerben.
00:36:03: Und wenn man's beim Drittmann nicht schafft, soll das doch sein lassen!
00:36:08: Insofern, auch das hat sich alles hingezogen und dann bin ich erst mal nach Frankfurt umgezogen.
00:36:14: Weil ich dort eine Arbeitsstelle gefunden habe mit der ich mich anfolgen konnte.
00:36:18: Ich hab hier in Nürnberg nämlich tatsächlich Bewerbungen in Presseagenturen oder in Öffentlichkeitsarbeitsstellen geschickt selbst außerhalb von von von Nürnenberg selber.
00:36:28: auch kleine Gemeinden die vielleicht ja eine Öffentlich- keitsarbeit oder so haben Ja nur Ablehnung bekommen.
00:36:34: also ich weiß nicht ob da die Bayern zu sehr mit dem Dresden in meiner Biografie gefremdelt haben oder ... Man weiß ja nicht, weswegen man abgelehnt wird.
00:36:44: Aber es waren auf jeden Fall viele Ablehnungen.
00:36:46: Jetzt hast du gesagt, du bist nach Frankfurt umgezogen?
00:36:49: Wie war's für dich so der erste richtige Job und was war das für ein Job?
00:36:55: Ich bin in Frankfurt glücklicherweise auf eine
00:36:59: bzw.,
00:37:00: die waren zu der Zeit noch im Münster, auf eine Agentur gestoßen, die schicken Studenten ins Auslandssemester.
00:37:08: Und die brauchen eine Öffentlichkeitsarbeit, die quasi diese Hochschulen mit denen sie kooperieren präsentieren.
00:37:16: Das heißt man führt Interviews mit Vertretern der Hochschule, man schreibt Porträts über die Hochschullen, man betreut Studenten, die jetzt an diesen Partnerhochschulen zum Beispiel in Kalifornien oder in Australien, Neuseeland oder auch in Asien sind natürlich auch viele in Europa, die dann vielleicht den Social Media Kanal mit bespielen sollen betreut man auch.
00:37:37: Das fand ich eigentlich ganz interessant, weil ich hatte immer so eine Affinität zum Ausland auch schon während meiner Studie.
00:37:45: Ich bin zwar nie über irgendeine Agentur oder sonst was weggegangen habe jetzt nicht im Ausland studiert sondern hab ja im Auslands gearbeitet.
00:37:52: aber ich fand das eigentlich ganz nett Studenten zu helfen oder ein bisschen zu sagen okay wir sind die Prost da sind die Kons wenn ihr zur der Hochschule geht Und ich glaube, es hat jetzt auch keiner irgendwie, gab keine großen Klagen.
00:38:07: Also die Studenten fanden das alle toll und das war quasi klassische Öffentlichkeitsarbeit, ja?
00:38:12: Klassisches Marketing für die Hochschulen... Es war halt kein Journalismus!
00:38:18: Da musste man natürlich auch lernen.
00:38:20: also eine große investigative Reportage über irgendwelche Hochschule haben da nicht stattgefunden sondern wirklich ist bei uns schnell am Strand und die Party-Szene ist toll und gleichzeitig kriegst du Top Ausbildung Wie du sagst, es war ein erster Job.
00:38:34: Es war wie gesagt auch ein Job wo ich sage okay das will jetzt nicht bis zum Rest meines Lebens machen sondern ist erst mal was wo ein Gehalt reinkommt wo man erstmal Arbeitserfahrung sammeln kann und dann kann man ja aus einem Job heraus nochmal weiter schauen.
00:38:48: Wer am Anfang aufmerksam zugehört hat, gehört, dass du mittlerweile beim MDR arbeitest.
00:38:53: Hast du dich also ein drittes Mal dann gewagt und beworben?
00:38:57: Ja!
00:38:58: Und tatsächlich alle guten Dinge sind drei... Man muss ja ehrlicherweise sagen bzw.
00:39:02: ich habe auch mal unsere Volo-Betreuerin gefragt wie das denn so war wenn man sich da dreimal bewirbt weil sie gefühlt könnt ihr auch sagen Du hast es zweimal nicht geschafft.
00:39:12: was denkst du was beim Dritten mal besser läuft?
00:39:14: aber nein man erinnert sich an dich.
00:39:17: Ach,
00:39:18: Herr Hartmann ist ... probiert's wieder.
00:39:20: Okay?
00:39:21: Natürlich muss man die Expertise mitbringen oder das können trotzdem mitbringst.
00:39:26: Ist jetzt nicht so, dass man sagt, okay, Gnadenbrot.
00:39:29: Aber natürlich fällt der Name schon mal mehr auf.
00:39:33: Man wird schon mal ja ... wahrgenommen.
00:39:37: Genau!
00:39:38: Und es ist auch nicht unbedingt jetzt ... Das darf man auch nicht vergessen.
00:39:42: So ein Assessment-Zentr, da sind, ich glaub, hundert Leute werden da eingeladen Und dann gibt es diesen Wissenstest.
00:39:50: Dann beantworten alle diese Fragen, bei manchen klappt das besser und manche haben eine bessere Tagesform, andere haben eine schlechtere Tages-Form.
00:39:57: Das sagt jetzt erst mal nichts darüber aus ob du klug oder blöd bist sondern es heißt erstmal kannst du diese Fragen beantwortet und kannst du mehr Punkte bekommen als die anderen die eingeladen sind.
00:40:07: also wenn ich sage mal jetzt alle irgendwie ne schlechte Tagsform haben dann kannst du vielleicht sogar ganz oben landen Wenn alle einen Sahnetag haben, dann kannst du noch so gut dich vorbereitet haben.
00:40:19: Dann hast du halt trotzdem den Katt nicht geschafft und das ist auch sag ich mal wo ausgesiebt wurde.
00:40:25: Ich sag mal die unteren fünfzig oder sowas wurden vielleicht gar nicht mehr auf die Reportage geschaut.
00:40:30: da wird er dann auch gar nicht sich im Einzelverfahren mit denen auseinander gesetzt.
00:40:36: insofern ist es auch eine Glückssache Ja, je öfter man es probiert, desto höher aussteigen deine Chancen dass man dann doch mal Glück auch hat.
00:40:44: Dass man da doch wahrgenommen wird weil man wird jetzt nicht besser oder schlechter vor allen Dingen.
00:40:49: also man wird ja nicht schlechter in seinem Reportieren oder in seinen Beiträgen die man an dem Assessment Center macht für Jahr wie gesagt beim letzten Mal hat's dann geklappt.
00:40:58: Dann war ich letzten Auswahlrunde.
00:41:02: Da waren dann, glaube ich noch zwanzig Bewerber drinne.
00:41:04: Zehn Plätze gibt's zu vergeben.
00:41:06: Das heißt da war dann Landesfunkhauschefs Redaktionsleiter Wolo-Redaktion die Leitung mit vor Ort und dann wurde man interviewt.
00:41:18: Dann musste man Fragen beantworten.
00:41:19: auch da war es natürlich super ach du kommst aus Dresden, du kommest aus dem Sendegebiet.
00:41:24: am Ende im Volentariat selber waren zwei Nur aus dem Sendegebiet, also mittlerweile hat sich das aber auch wieder gedreht.
00:41:32: Jetzt ist der Großteil der aktuellen Volontäre beim MDR wieder aus dem Sendegebiet.
00:41:37: Das ist dann immer so eine Unternehmensentscheidung was man bevorzugt.
00:41:40: und nachdem dieses Auswahlgespräch vorbei war bin ich erst mal wieder nach Frankfurt zurückgefahren und hab den Anruf bekommen.
00:41:48: Hartmann Ich habe eine gute und schlechte Nachricht.
00:41:51: Die Schlechte isst.
00:41:52: Sie haben es nicht geschafft.
00:41:53: die Gute ist sie sind der erste Nachrücker.
00:41:57: Wenn jemand absagen sollte, wo ich mir denke, okay, wer ... Jemand hat einen Voluntariat beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
00:42:05: Wer sagt denn so was ab?
00:42:06: Come on!
00:42:07: Also gut, dann wird's wahrscheinlich doch die Öffentlichkeitsarbeit werden oder was weiß ich, Pressestelle.
00:42:13: Das war wirklich meine Gefühlslage.
00:42:15: Aber zwei, drei, vier Wochen später, jedenfalls kurz vor der Angst, kurz vor Weihnachten tatsächlich, äh, im Jahr... ...Zw.A.
00:42:26: war das.
00:42:26: dann habe ich dann den Antwort bekommen, wie schnell könnten sie sich vorstellen nach Leipzig umzuziehen?
00:42:32: Es ist jemand abgesprungen.
00:42:33: Öffentlich rechtliches Voluntariat ist sehr beliebt das heißt man fährt nicht nur eingleistig sondern Bewerber bewerben sich bei mehreren Sendern und jemand ist glaube ich dann zum SWR oder so gegangen.
00:42:44: also der hatte einfach zwei Eisen noch im Feuer.
00:42:46: der MDR hat ihm schon zugesagt Der SWR hat später zugesagt und dann hatte sich für den SWR entschieden, insofern bin ich reingerutscht.
00:42:53: Und in unserem Jahrgang ist tatsächlich noch jemand abgesprungen.
00:42:56: also wir waren auch statt zehn Voluntäre, neun Voluntere... Insofern Glück!
00:43:02: Am Ende ist es auch manchmal eine Glückssache und so bin ich relativ kurzfristig umgesiedelt, musste meinen aktuellen Job noch kündigen, hab bei meiner Chefin da Und hab gesagt, ja du weißt da.
00:43:14: Ich war eigentlich immer so und ... Ja gut, Kündigung eingereicht.
00:43:19: dann war ich weg.
00:43:21: Aber mit Wohnungssuche in Leipzig kurzfristig im Dezember habe ich zwischen Weihnachten und Neuern Wohnungen angeschaut weil im Februar sollte es schon losgehen oder ging's dann schon los.
00:43:30: Es war ein bisschen sportlich aber alles super gegangen und ich hatte meinen Fuß.
00:43:34: Man könnte auch sagen bei meiner Lieblingsanstalt einfach weiter MDR natürlich mein Heimat-Sender ist.
00:43:39: das war wieder.
00:43:39: ich komme nach Sachsen zurück Ich bin wieder näher bei meiner Familie, meinen Freunden.
00:43:44: Super alles!
00:43:46: Wie hat dir das Voluntariat gefallen?
00:43:48: Du hattest jahrelang davon geträumt und gewisse Erwartungen, Wünsche ... Hat es standgehalten?
00:43:56: Näh, die Erwartungshalterung hatten tatsächlich die anderen ältere Volontäre mit angefeuert.
00:44:02: Während des Studiums schon mal Praktikum im MDR gemacht, hab ich darüber gesprochen.
00:44:07: Da habe ich auch die aktuellen Voluntäre kennengelernt.
00:44:10: und durfte auch ein Wahlprojekt mit denen begleiten.
00:44:13: Und die haben ja halt erzählt, wie toll das MDR-Voluntariat ist, auch im Vergleich vielleicht zu anderen Anstalten weil der MDR eigene Seminare anbietet.
00:44:22: er macht das Maß geschneitert.
00:44:24: du kannst da auch wirklich sagen als Voluntärsgruppe wir wollen den Schwerpunkt auf dieses Thema setzen keine Ahnung Instagram und dann wird halt auch mal geschaut welche Experte können wir dazu einkaufen?
00:44:34: oder du willst eher einen Texten für die Werbung Dann wird so ein Experte herangeholt.
00:44:40: Du kriegst auch eine gewisse Gestaltungsfreiheit, gleichzeitig hast du aber einen vernünftigen Mix aus.
00:44:47: Wir hatten sechs Praxistationen.
00:44:50: Davon durfte damals auch eine extern sein bei einer anderen Anstalt oder was komplett anderes sein und immer wieder dazwischen die Seminarphasen in Leitzig ... Es ist nicht nur so ein, was ja auch Voluntäre oftmals leider sind.
00:45:07: Eine volle Arbeitskraft zu einem Gehalt, das jetzt eher eine halbe Arbeitskraft dann vielleicht entspricht und ja sucht ihr mal noch zwei drei Seminare währenddessen aus?
00:45:17: Nee es war wirklich.
00:45:18: wir wollen hier Top-Voluntäre die auch etwas können, die unseren Sender weiterbringen also sonst bräuchten sie ja auch nicht Ausbilden.
00:45:25: Das ist dem MDR dann auch bisschen auf die Füße gefallen weil ich glaube in dem Jahrgang vor uns der Großteil am Ende auch zu anderen Anstalten gegangen.
00:45:34: Also du bildest zwar Journalisten aus, aber die sind dann nachgefragt wie warme Semmeln.
00:45:41: Davon hat dann quasi der MDR nicht so profitiert.
00:45:43: Aber ich glaube bei unserem Jahrgang sind dann viele in Leipzig geblieben.
00:45:47: da ist glaubt nur ein oder zwei dann weggegangen.
00:45:49: Vielleicht hat das dann auch etwas damit zu tun dass der Mdr gesagt hat wir wollen Leute die mehr in der Region verwurzelt sind Wir wollen Leute, die aus dem Sendebüit kommen weil die dann eh auch wieder in die Heimat zurückgehen.
00:45:59: und Ob die jetzt in Leipzig sind oder in Stendal, Gera, Görlitz ... Dresden-Leipzig ist ja egal.
00:46:05: Aber sie bleiben halt im MDR erhalten.
00:46:08: Du hast schon die Stationen angesprochen im Volontariat?
00:46:12: Welche Stationen hast du gemacht und durftest du dir selbst aussuchen?
00:46:18: Jein!
00:46:19: Also es war vorgegeben dass es zum Beispiel losgeht mit Regionalschonismus.
00:46:23: Das heißt wir gehen in die Regionalstudios machen dort v.a.
00:46:26: Radio.
00:46:27: auch Wir sollten als Voluntäre zu Stationen gehen oder in Regionen gehen, wo wir noch keine Verbindung hatten.
00:46:37: Ich bin nach Sachsen-Anhalt gegangen und nach Dessau gegangen.
00:46:41: Das ist eine so wundervolle Region weil dort gibt es so viel zu berichten... Welterbestätten noch und nöcher.
00:46:50: Ich glaube, das ist eine Region wo es eine sehr hohe wenn ich die höchste Dichte an solchen Welterbestättern gibt.
00:46:56: Luther hat dort gewürgt gleichzeitig diese englischen Gärten Die Verbindung auch zum Englischen Königshaus.
00:47:01: Prinz Charles war dort zu Besuch schon.
00:47:04: Insofern gibt's da wirklich viele Themen Und das ist halt klassischer regional lokal Journalismus.
00:47:10: Wir haben dann das Regionalstudio beliefert mit Beiträgen.
00:47:14: Ich konnte aber auch wirklich eigene Themen setzen Und das war eigentlich ein guter Auftakt, weil es auch niederschwellig war für einen Volontär.
00:47:21: Man hatte viel Freiraum, eine niedrige Fallhöhe und ein Regionalstudio was einfach sehr engagiert ist, weil natürlich die Regionalstudios haben am härtesten zu kämpfen glaube ich auch, was so den Nachwuchs angeht alle wollen in die Großstädte.
00:47:37: Das heißt wenn man dann als Volontäre dort ist – und das haben ja eigentlich alle Kollegen da noch berichtet, auch die in Bautzen waren oder so die bemühen sich um dich.
00:47:47: Und es ist so eine schöne Gemeinschaft, weil sie natürlich wissen wir haben jetzt einmal die Möglichkeiten im jungen Menschen Eindruck zu machen und vielleicht kommt ja auch jemand und bleibt dann und denkt dann vielleicht gerne zurück und kommt dann zurück.
00:48:00: Als nächstes ging's dann wieder zurück ins NDR.
00:48:03: Wir haben weitere Seminare und da hat man sich schon wieder vorbereitet und dann wurden wir auf das Landesprogramm vorbereitet Das heißt nochmal mehr Radio-Workshops.
00:48:11: und dann bin ich zu MDR Thüringen gegangen nach Erfurt Und weil du gefragt hättest, wieviel Auswahlmöglichkeit hatten wir.
00:48:18: Es wurde gesagt das sind die Stationsmöglichkeiten, die ihr habt.
00:48:22: Das ist beim MDR dann zum Beispiel im Radio jetzt MDR Jump was hier glaube ich wie Bayern III ist.
00:48:29: MDR Info oder aktuell.
00:48:31: Dann Kultur, dann die Hauptprogramme, die Landesprogramme MDR Sachsen Thüringen und Sachsen Anhalt.
00:48:37: Und dann hieß es okay jetzt müsst ihr euch einigen!
00:48:41: Entweder gab's jemanden der quasi... Alleine zu einem Programm wollte, dann hat es gepasst.
00:48:46: Sonst musste man sich intern einigen.
00:48:48: Was wurde gesagt?
00:48:49: Okay, jetzt steckst du mal zurück dafür, dass du beim nächsten Mal hast du deinen Vorgriffsrecht.
00:48:54: Insofern wurde das verteilt.
00:48:55: also uns wurde nicht viel aufgezwungen und Erfurt war glaube ich jetzt auch eine schöne Stadt wo ich einfach mal hin wollte.
00:49:04: Es war jetzt glaube ich nicht mein Wunsch.
00:49:05: Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern ob ich zur MWR Thüringen unbedingt wollte aber ich habe's auf jeden Fall nicht bereut weil eben mir auch berichtet wurde davor die Kollegin, die im Regionalstudio war.
00:49:15: Wie toll das dort ist.
00:49:16: und Erfurt ist auch eine wunderschöne Stadt!
00:49:18: Das wusste ich auch vorne weg also... Ich habe es da jetzt nicht bereut und durfte dann ne eigene Multimedia-Reportage dann auch fürs Radio und online produzieren.
00:49:28: Dritte Station Fernsehstation.
00:49:30: Da hab' ich dann gesagt ok Jetzt möchte ich aber mal in die eigene Heimat Und bin zum MDR Saxenspiegel gegangen.
00:49:37: Das ist im Drehsten produziert im Landesfunkhaus Das Magazin für Sachsen.
00:49:42: Insofern endlich wieder zurück in der Heimat.
00:49:46: Die vierte Station war eine Wahlstation, wo wir uns einfach eine Redaktion im MDR aussuchen konnten?
00:49:55: War das die vierte station oder die fünfte?
00:49:58: Ich verwechsel es vielleicht!
00:50:00: Nächstes war die Fünfte.
00:50:01: Fangen wir erst mit den vierten an.
00:50:02: Das war nämlich der Sport.
00:50:03: ich wollte unbedingt Sport machen.
00:50:04: Ich wollte noch mal was anderes machen aus Politik als regionale Berichterstandung oder landesweite Berichterstandungen, die ich bisher gemacht hatte.
00:50:12: Ich war immer Sportaffin und hab gesagt, ich will zum Sport.
00:50:15: Und auch hier hatte sich die Sportredaktion vom Landesfunkhaus dann für mich angeboten, weil beim MDR z.B.
00:50:21: die Landesfunghauser auch die Spieltagsreportagen übertragen, also wenn Dynamo Dresden spielt oder Erzgebirge Aue oder so ... Das überträgt dann auch die Reporter vom Landes-Funkhaus.
00:50:32: Das fand ich sehr interessant, das auch Live-Reportagen quasi mal zu üben.
00:50:37: Fünfte Station ist dann immerhin innerhalb des MDRs eine der vielen Fachredaktionen, die wir haben.
00:50:43: Das war für mich MDR-Wissen?
00:50:45: Die Wissens- und Forschungsredaktion.
00:50:48: auch noch mal ganz viele verschiedene Themen.
00:50:50: Auch hier nochmal Podcastproduktionen.
00:50:52: Und als sechstes waren dann die externe Station geplant... ...und da wollte ich unbedingt noch einmal eine Comedy-Redaktion ausprobieren und habe mich beim CDF beworben, angefragt und das ging relativ entspannt.
00:51:08: Die haben nur gesagt okay weil die im Sommer stattgefunden hat.
00:51:11: diese Stationen im Sommer haben wir in der kommende Redaktion Sommerpause ziemlich genau.
00:51:17: Wir würden es aufsplitten bis es wieder losgeht.
00:51:21: gehst du zu Terra Express?
00:51:23: also auch nochmal wissen weil das hatte sich einfach mit der vorhergehenden station angeboten im MDR Und dann ab Ende Sommer Pause.
00:51:29: dann zur heute Show und die Anstalt Und wie sie heißen, machen ja auch viele Online-Formate positive Räten und so.
00:51:38: Genau!
00:51:38: Dort durfte ich dann mal
00:51:39: reinschnubbern.".
00:51:40: Das klingt sehr abwechslungsreich dein Volontariat?
00:51:43: Das Volontariat war irgendwann zu Ende... ...und du bist dem MDR aber treu
00:51:47: geblieben?!
00:51:49: Wir haben während des Volontariaats, sollten wir uns auch innerhalb des MDR mal bewerben.
00:51:53: Wir sollten mal ein Bewerbungsvideo produzieren, uns mal vorstellen was wir können, welche Schwerpunkte wir sehen.
00:52:03: Ja, relativ wenig Feedback tatsächlich oder Feedback schon aber keine Rückmeldung von den Reaktionen bekommen.
00:52:07: Also es ist quasi so ein hey wir voluntäre sind bald fertig.
00:52:11: wer hat denn Interesse uns zu übernehmen?
00:52:13: und da war tatsächlich bisschen stille im Wald was insofern ja eigentlich ganz interessant ist, weil in jeder Redaktion wo ich war hieß es immer wie uns fehlen die Leute.
00:52:24: Es hat keiner so ausgesprochen.
00:52:25: aber ich kann's verstehen.
00:52:26: man will nicht so ein allgemeines Knochen hingeworfen bekommen das dann die Redaktionen sich beim Voluntären bewerben sondern natürlich will eine redaktion auch gewollt werden und dass der Voluntär dann hingeht und sagt hey und ich hätte Interesse und ich hatte zwei Stationen während meines Voluntariats auch im Landesfunkhaus in Dresden in meiner Heimatstadt absolviert.
00:52:45: Insofern war das für mich eigentlich klar und habe da mit dem Fernsehchef auch gesprochen.
00:52:50: Und er hat gesagt, ja wenn das Volontariat zu Ende ist melde ich mal oder kurz bevor es zu Ende sind und wir schauen mal was machbar ist.
00:52:57: Er meinte, es gibt nicht genügend freie Schichten wo man jetzt einen neuen Voluntär unterbringen könnte so stückwerkmäßig immer mal wieder etwas Einzelnes anbieten.
00:53:06: aber das ist schwierig und deswegen wäre es empfehlenswert nochmal weiterzuschauen.
00:53:12: Ich hatte ein Angebot dann bekommen von MDR Wissen.
00:53:15: die hatten mir zumindest ein befristetes Projekt angeboten, was ich auch eigentlich zugesagt hatte.
00:53:22: Und dann habe ich aber gesehen oder eine Voluntärskollegin hat mich darauf hingewiesen, dass MDR aktuell, was unser Info-Radio ist, einen Landeskorrespondenten für Sachsen sucht.
00:53:32: Das war öffentlich ausgeschrieben und da habe ich gesagt okay schicke ich mal einfach ganz offiziellen Wege die Bewerbung raus und hab dann auch Vorstellungsgespräch bekommen.
00:53:44: Dann hieß es ja, wir hätten dich gerne dabei kommen zu uns.
00:53:50: Ich habe bei MDR Wissen schon zugesagt, klärt das bitte intern, dass da jetzt kein böses Blut oder so ist und seitdem bin ich Teil von MDR Aktuell.
00:53:58: Bin dafür Sachsen der Landeskorrespondent darf aus Dresden berichten vor allem im Schwerpunkt Landespolitik.
00:54:05: MDR aktuell selber angesiedelt sind Leipzig aber wir haben halt in allen drei unserer Länder in den Hauptstädten noch mal ein Landeskorrespondenten sitzen.
00:54:14: Weil einfach da die Landtage sind, weil da die politischen Parteien sitzen... dass es einen kurzen Weg gibt wenn Plenarwochen sind, wenn irgendwelche Wahlen natürlich auch sind Wenn irgendwelcher großen Entscheidungen sind aber auch die kleinen Entscheidungen Haushalt oder Hintergrundgespräche das wir einfach fort sind.
00:54:31: und da bin ich jetzt quasi einer der drei Landeskorrexpondenten für das Inforadio ja bin da sehr glücklich weiß Politik Weil es öffentlich-rechtliche Rundfunk ist, weil mein Interessen vertritt und ist meine Heimat.
00:54:44: Top!
00:54:45: Was für ein schöner Satz, da traue ich mich jetzt gar nicht mehr danach was zu sagen.
00:54:49: aber wir haben tatsächlich noch einen Hörerspiel von dir ja als Landeskorrespondent.
00:54:54: Anzugträger sitzen neben Männern in T-Shirts und Sneakers andere tragen eine Wollweste mit dem Logo eines Gartentechnikherstellers zwischen Stahlsäulen Unter der hohen Meldblechdecke einer ehemaligen Fabrikhalle im Industriemuseum Chemnitz trifft an diesem Tag zusammen, was sich oft skeptisch beäugt.
00:55:11: Gewerkschaft, IHK, Betriebsräte-, Arbeitgeber und auch Landes- und Bundespolitik.
00:55:17: Der Feind meines Feindes ist mein Freund – so hört man!
00:55:20: Und der Feind heißt die Industrialisierung und Arbeitslosigkeit.
00:55:24: Das möchte ich jetzt so als Abschluss nehmen.
00:55:27: Wir haben noch eine Kategorie kurz vor Ende, die nennt sich drei Tipps für Medien-Einsteigerinnen?
00:55:33: Was wären denn deine drei Tippen für angehende MedienmacherInnen?
00:55:37: Ausprobieren, ausprobieren und auch wenn man feststellt, man mag es nicht dann ist das auch ein Erkenntnis.
00:55:43: also es ist okay man muss nicht überall perfekt sein und man kann auch dazu stehen dass man stärken und schwächen vor allen Dingen hat, dass wir.
00:55:50: mein erster Tipp zweiter tip bleibt hartnäckig.
00:55:54: Glück könnt ihr nicht beeinflussen, aber ihr könnt natürlich beeinflussend wie oft ihr in eine Situation kommt, in der dann das Glück entscheiden kann.
00:56:02: Also hier öfter man es probiert, desto öfters kann es auch funktionieren.
00:56:07: und als drittes würde ich sagen bleibt einfach neugierig schaut über den Tellerrand hinaus.
00:56:14: ein guter Medienmacher, ein gutter Journalist kann sich schnell reindenken, hat von überall schon mal was gehört und kann gut mit Leuten andocken.
00:56:25: Und das heißt eben nicht nur dass ihr wissen habt was es irgendwie im Studium oder aus der Fachliteratur gibt sondern das kann auch sein einfach wie gerade da Club gespielt hat oder wie's Wetter morgen ist oder wo es grad billigen Sprit gibt.
00:56:40: Die Freundebuchfolge werden wir so beenden wie wir sie begonnen haben mit dem Ende eines Freundebucheintrags.
00:56:45: Der beste Song ist für dich
00:56:48: Ich bin jetzt großer Fan, ja doch von Rosalia Bergheim.
00:56:52: Das hat mich wirklich ... Also weiß einfach mal was komplett anderes ist und trotzdem in den Pop reingeschafft hat.
00:56:58: Dein Motto?
00:56:59: Wird schon!
00:57:00: Und dein Wunsch für die Zukunft?
00:57:02: Ich wünsche mir, dass wir alle wieder ein bisschen runterkommen, weniger uns als Gegner sehen, sondern wir irgendwie alle gemeinsam in diesem Boot von Gesellschaft, von Land, Welt sitzen und wir wollen grundsätzlich uns nichts Böses.
00:57:22: Insofern wünsche ich mir, dass wir einfach ein bisschen mehr auch Verständnis füreinander haben was aber auch nicht heißt einfach blind zu akzeptieren sondern einfach auch den anderen als Menschen sehen.
00:57:31: Super!
00:57:32: Vielen Dank Robin, dass du zu Gast warst beim Freundewuch.
00:57:35: Danke das du so viel Zeit mitgebracht
00:57:37: hast.
00:57:39: In der nächsten Podcastfolge habe ich Tina Menzingard zu Gast.
00:57:43: Sie arbeitet aktuell selbstständiger und ist unter anderem freie Chefin vom Dienst im Digitalbereich von ProSieben Join.
00:57:50: Außerdem macht sie gerade eine Weiterbildung – ihre Anfänge hatte sie auch bei Max Neo!
00:57:55: kam in Studio und so, ja Tina jetzt ist alles anders heute weil du weißt dir jetzt hier es ist Krieg.
00:58:01: Und wir können jetzt nicht einfach die Sendung machen wie geplant und da musste ich viel improvisieren und das war wirklich so das erste Mal und man hört glaube auch dass sich sehr nervös war und völlig
00:58:11: überfordert.".
00:58:12: Nicht nur bei Max Neo hat Tina Erfahrungen gesammelt sondern unter anderem auch bei TVA in Regensburg oder bei Frankenfernsehen.
00:58:21: Nach ihrem Studium hat sie ein Volontariat bei der BLR gemacht, wo sie anschließend jahrelang als Nachrichtensprecherin und Chefin vom Dienst gearbeitet hat.
00:58:30: In der nächsten Podcast-Folge sprechen wir darüber wie es ist das erste Mal um R zu sein und warum sie lieber Nachrichten gesprochen hat als zu moderieren.
00:58:40: Außerdem erzählt Tina was das Wolo bei der Blr so besonders gemacht hat und welche Aufgaben Sie als Chefin von dem Dienst bei der blr hatte.
00:58:48: Über die ganze Folge hinweg sprechen wir aber auch immer wieder darüber, warum Stillstand nichts für Tina ist.
00:58:54: Wenn ihr die neue Podcast-Folge unbedingt anhören wollt dann abonniert doch gerne unseren Podcast damit ihr sie direkt nach dem Release hören könnt oder ihr folgt uns auf Instagram.
00:59:03: wie heißen da Radio Max Neo?
00:59:05: Dann bekommt ihr auch mit wenn die nächste Folge da ist.
00:59:08: Wir würden uns sehr freuen wenn ihr uns Feedback gebt und unseren Podcast bewertet.
00:59:12: Feedback könnt ihr uns gerne per Mail schicken an podcast.maxneo.de oder ihr schreibt uns einfach eine Nachricht auf Instagram an Radio Max Neo, wir freuen uns über eure Nachrichten!
00:59:24: Ciao macht's
00:59:31: gut!
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